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Werkzeugindustrie braucht wirksames Patentrecht

Die Diskussion über eine Aufweichung des Patentrechts schadet den deutschen Werkzeug- und Dübelherstellern, ihren Mitarbeitern und den Endanwendern.

Der Fachverband Werkzeugindustrie e. V. (FWI) betrachtet die aktuelle Diskussion um eine Aufweichung des Patentrechts mit Sorge und erteilt diesen Überlegungen eine klare Absage. „Anders als teilweise behauptet, profitieren nicht nur Konzerne von Patenten“ stellt FWI-Geschäftsführer Rainer Langelüddecke klar. Gerade kleine Unternehmen und Neugründungen sind auf einen wirksamen Patentschutz ihrer Produkte angewiesen. „Ohne diesen Schutz würden ihre erfolgreichen Erfindungen von größeren Herstellern sofort nachgebaut und flächendeckend vertrieben“, ist Langelüddecke überzeugt. Kleine innovative Hersteller würden so durch die Vertriebsmacht der Großunternehmen vom Markt gedrängt.
Nur ein wirksamer Patentschutz gibt den Anreiz zur Entwicklung innovativer Werkzeuge und Dübel, die dem Anwender mehr Sicherheit und Ergonomie bieten. Nicht zuletzt profitieren auch die Mitarbeiter der Firmen vom Patentrecht. „Bei Mitarbeitererfindungen, die zu einem Patent führen, haben die Mitarbeiter sogar einen gesetzlichen Anspruch auf eine attraktive Vergütung ihrer Idee“, so Langelüddecke.
Nicht nur auf die deutsche Werkzeug- und Dübelindustrie, sondern auch auf andere Schlüsselbranchen, die im internationalen Wettbewerb auf innovative Produkte angewiesen sind, würde sich eine Aufweichung des Patentrechts verheerend auswirken. „Schon die öffentliche Diskussion über eine solche Aufweichung könnte potentielle Nachahmer ermutigen und schadet somit der deutschen Industrie“, gibt der FWI-Geschäftsführer zu bedenken.

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Thesen des FWI zum Patentrecht   FWI-Thesen-Patentrecht.pdf

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