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„Made in Germany“ bleibt das einzige Erkennungsmerkmal für Qualitätswerkzeug aus deutscher Fertigung

Der Fachverband Werkzeugindustrie warnt (FWI) vor Verbrauchertäuschung durch Pflichtangaben auf Werkzeugen. Verbraucher sollten weiterhin auf „made in Germany“ achten.

Aufmerksame Werkzeugkäufer und -anwender haben es sicher bemerkt: Immer mehr Werkzeuge oder deren Verpackungen werden mit der Adresse ihres Herstellers bzw. Vertreibers gekennzeichnet. Hintergrund ist eine entsprechende Anforderung im Produktsicherheitsgesetz. Oft findet sich dabei hinter der Adresse der Zusatz „Deutschland“ oder „Germany“. Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass das Werkzeug auch in Deutschland hergestellt wurde. Es kann sich auch um die Adresse eines Importeurs oder Großhändlers handeln. Wenn dieser importiertes Werkzeug unter seinem eigenen Namen verkauft, übernimmt er laut Gesetz alle Pflichten eines Herstellers und kennzeichnet das Werkzeug daher auch mit seiner Adresse.
„Nur ein zusätzlicher Aufdruck „made in Germany“ auf dem Werkzeug gibt dem Verbraucher weiterhin die Sicherheit, dass dieses aus deutscher Fertigung stammt. Diese Kennzeichnung darf nach wie vor nur dann verwendet werden, wenn alle für die Qualität entscheidenden Arbeitsgänge in Deutschland erfolgt sind“, erläutert FWI-Geschäftsführer Rainer Langelüddecke.
Zusätzliche Sicherheit bietet das als Marke geschützte Zeichen „Deutsches Werkzeug — made in Germany“, das nur in Verbindung mit einer deutschen Herstellermarke benutzt werden darf. Die korrekte Verwendung dieses Zeichens wird vom Fachverband Werkzeugindustrie auf Grundlage einer Zeichensatzung überwacht. Weitere Informationen hierzu finden sich unter www.deutscheswerkzeug.de.

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