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Vertriebswege für Werkzeuge im Wandel

Pressemitteilung zur Internationalen Eisenwarenmesse 6. bis 8. März 2016, Köln

*FWI-Aktuell*FWI-Aktuell*FWI-Aktuell* 02 / 2016 vom 3. März 2016

Vertriebswege für Werkzeuge im Wandel

Die Bedeutung der im Zweijahresrhythmus stattfindenden Internationalen Eisenwarenmesse wird durch die hohe Beteiligung von mehr als 70 Mitgliedsfirmen des Fachverbands Werkzeugindustrie e.V. (FWI) unterstrichen. Entsprechend ist diese weltweit bedeutendste Veranstaltung auch ein Indikator für Veränderungen in der Branche.

Die Veränderung der Absatzwege ist das Thema der Zukunft. Erstmalig stellt die Koelnmesse eine E-Commerce Arena bereit, in der sich die derzeit tätigen B2B-Onlinemarktplätze vorstellen.

Schon länger beobachten die Werkzeughersteller, wie sich der Fachhandel, der als wichtigster Vertriebskanal gilt, auf die Herausforderungen des Internets einstellt.

In vielen Branchen hat der E-Commerce zu radikalen Veränderungen geführt (Software, Musik, Verlag). Der Endverbraucher nutzt die kostenfreien Informationen, die ihm über das Internet bequem und jeder Zeit zur Verfügung stehen. Das damit einhergehende steigende Produktwissen führt zu einem mündigeren und preisbewussteren Endkonsumenten. Dieser findet bei seiner Suche auch mögliche Werkzeugalternativen, die für sein spezifisches Problem vielleicht besser geeignet sind, aber der Fachhandel nicht im Portfolio hat. Da ist es naheliegend, dass der abschließende Kauf der Ware auch online getätigt wird.

Händler und Hersteller müssen daher enger kooperieren, um den Nutzern verlässliche hochqualitative Informationen, einen guten Lieferservice und ein breites Sortiment bieten zu können. Gerade auch weil bereits viele Plattformen schon ins Bewusstsein der Endnutzer eingezogen sind und privates Verhalten häufig nach geraumer Zeit auch in das Geschäftliche übergeht.

Hersteller optimieren ihre Abläufe

Kürzlich betonte der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, dass die digitale Transformation nur gelingt, wenn der Mittelstand als Fundament der deutschen Wirtschaft in die Industrie 4.0 mitgenommen wird. Dafür müsse das Erfolgsmodell ‚German Mittelstand‘ fit für die Zukunft gemacht werden.

In der Werkzeugindustrie werden Maßnahmen, die der Industrie 4.0 zuzurechnen sind, in vielen Firmen punktuell umgesetzt. In erster Linie sind es jedoch vor allem Lean-Prinzipien, die zu spürbaren Effekten führen. Die aus Tradition mittelständisch geprägte Branche weist großes Potenzial in der Optimierung von Abläufen, Maschinenlayouts und Zwischenlagern auf. Insbesondere die jüngere Eigentümer-Generation greift den Lean-Gedanken neu auf und setzt Potenziale gezielt um. Bevor die Industrie 4.0 in die Branche einziehen kann, gilt es mittelstandsadäquate Rahmenbedingungen zu schaffen, zum Beispiel der konsequente Ausbau von einer flächendeckenden Breitband-Infrastruktur.


 

Rund 110 Werkzeughersteller mit Produktion in Deutschland sind im FWI organisiert. Führende deutsche Hersteller aus den Bereichen Handwerkzeug, Maschinenwerkzeug sowie Dübel- und Baubefestigungstechnik gehören dem FWI an. Die Erhaltung der breiten Vielfalt von deutschen Werkzeugherstellern, die Gestaltung eines fairen Wettbewerbs sowie die Stärkung des Produktionsstandortes Deutschland sind vorrangige Ziele des Verbands.

Darüber hinaus knapp 50 außerordentliche Mitglieder im FWI. Sie sind z. T. Industrieunternehmen mit Nähe zum Werkzeug, aber auch Dienstleister und ausländische Unternehmen zählen hierzu.

Der FWI hat Kooperationen mit sechs weiteren Fachverbänden geschmiedet. Hersteller von Technischen Bürsten und von Holzschrauben sind ebenfalls Mitglieder im FWI.

Hinweis: Um die Neutralität Ihrer Berichterstattung zu gewährleisten, bitten wir Sie darum, nicht ohne Rücksprache mit uns Produktfotos als Illustration Ihrer Beiträge zu verwenden.

Kontakt:

Rainer Langelüddecke, Geschäftsführer FWI

Elberfelder Str. 77

42853 Remscheid

Postfach 10 03 62
42803 Remscheid

Telefon: 02191 438-21

Telefax: 02191 438-79

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